Inselhuepfer
Tag der Abreise. Schon wieder. Das Wetter zeigte sich von einer leicht besseren Seite. Zwischendurch regnete es nicht mehr und man konnte auch Wolkenstrukturen am Himmel erkennen. (Die Tage zuvor, war es ein einheitlich tiefhaengendes Grau, das mal zwischen Dunkelgrau und Ganzdunkelgrau variierte.)
Da wir erst um 14.00 Uhr abflogen, beschloss ich, nochmals schnorchel zu gehen. Die Westseite der Insel war wieder zum Schnorcheln freigegeben (am Vortag, wegen zu hohen Wellen noch geschlossen). Also los. Daniela kuemmerte sich um die Jungs.
Eigentlich sollte man ja nie alleine schnorcheln gehen, aber was solls. Hey, deswegen waren wir hierher gekommen!
"Und das Meer tat sich auf und es ward ein Fest der Farben und Formen!"
Ich sage nur, nennt mir einen Fisch und ich sage Euch, dass ich ihn gesehen habe! Es war einfach alles da, was es zu sehen gab. Trompetenfische, Papageienfische, 3 Stachelrochen, 1 Haifisch (!), eine wunderschoene Schildkroete, die sich ueberhaupt nicht von mir gestoert fuehlte, riesige Fischschwaerme (die aus "Nemo", die all die Bilderraetsel formen) und und und. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Ich weiss nicht, wie lange ich im Wasser war, aber als ich rausging, waren meine Finger blau vor Kaelte (und das Wasser war doch etwa 26 Grad warm). Gluecklicherweise konnte sich dann Daniela einem Paar anschliessen und mit denen zusammen auch noch schnorcheln gehen, waehrend ich auf die Jungs aufpasste... bzw. ich mit ihnen Nemo schaute :)
Ganz erschoepft und tief beeindruckt kam sie von ihrem ersten Schnorcheltrip (der nicht weniger lang ging als meiner) zurueck.
Unser Fazit beim Abflug: Wir kommen wieder! Das naechste Mal bei besserem Wetter!

Mit einem noch kleineren Flugzeug (8 Plaetze, 2 Motoren) ging es dann wieder zurueck nach Hervey Bay. Von dort mit dem Kingfisher Resort Bus zum Schiffsterminal und auch gleich auf die Faehre, die uns nach Fraser Island brachte. Dort angekommen, fing es auch gleich wieder zu regnen an :(
Stimmung auf dem Tiefpunkt.
Mit Bier und Wein zum Abendessen versuchten wir uns wieder aufzumuntern. Der groesste Schock fuer Daniela war, dass angeblich ein Dingo (Fuer Daniela ein Synonym fuer Godzilla) im Resort herumstreune. Fabrice durfte von diesem Moment an seine Fuesse nicht mehr auf den Boden setzen, was fuer mich muehsam war (ich musste ihn herumschleppen) und fuer ihn superlaessig.
Comments
hallo ihr vier,
hey, die dingos sind doch ganz lieb, von denen haben wir duzende gesehen, die machen dem fabrice bestimmt nichts, eher dem rücken vom rolf :-)
ich war ja auch viel schnorcheln, aber so viele fische, habe ich nicht gesehen, vielleicht war ja dass die entschädigung für das schlechte wetter, da wird man ja wirklich eifersüchtig und würde die schweizer sonne gerne gegen das regenwetter tauschen.
übrigens, es bleibt auch nächste woche schön bei uns, hoffen wir, dass es auch so bleibt wenn ihr wieder da seid.....:-)
geniesst eure letzten tage und wir freuen uns auf euch...
liebe grüsse
maltrys
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