Bald wird es bunt hier.
Bilder
Cu soon!
Autofahren in Down Under
Ja Karin, das haettest Du wohl gerne, dass wir hier bestgehuetete Geheimnis des harmonischen Autofahrens lueften wuerden. Wie ihr wisst, sind Daniela und ich ein eingespieltes Team beim Navigieren. Das klappt, bis auf ganz wenige Ausnahmen immer und so kommen wir jeweils ganz enspannt am Reiseziel an. Es ist auch nicht so, dass der Beifahrer dem Fahrer dreinredet, wie er (hier ausdruecklich "er") zu fahren haette. Das widerspraeche den Regeln des "harmonischen Autofahrens".
Ja okee, also...
Nach den ersten 3 Tagen hier in OZ, die ich hinter dem Steuerrad verbracht hatte, war die Welt in Ordnung und Daniela war wohl irgendwie stolz darauf, dass ihr Macker einen solchen Truck steuern konnte. Irgendwie sind wir Truckerfahrer schon die Cowboys der Highways... Dann ich habe einen riesen Fehler gemacht: Ich habe sie fahren lassen ;) ...
... nachdem dann mein Anwalt mit ihrem Anwalt gesprochen hatte, war die Welt wieder in Ordnung und wir schlafen nun auch wieder im gleichen Camper.
News aus Down Under
Die Regierung von Queensland ueberlegt sich, die Sunshine-Coast in Rainfall Coast oder Heavy-Shower-Coast umzubenennen. Sie wollen aber noch ein paar Tage zuwarten, ob dann nicht Floodland-Coast treffender waere.
Die Hoffnung stirbt zu letzt.
Ballina - Byron Bay
Wie sieht eigentlich so ein typischer Morgen im Campervan aus? (Ach ja, um da allen Befuerchtungen und Sorgen beizukommen: Unser Camper ist, obwohl "Rasende Klapperkiste" genannt, nicht marode oder sonst irgendwie schrotthaufenreif. Waehrend der Fahrt klappert und klimpert einfach alles, was da "hinten drin" ist. Schliesslich faehrt man mit dem gesamten Hausrat durch die Gegend.)
Oh, und noch was. Danke, fuer die Ernaehrungstips, Strassensteaks ;) werden wir in der Tat nicht zu uns nehmen. Wenn schon, dann Emu-Steaks. Aber auch solches (wie auch Kaenguruhfleisch) ist hier in den Supermaerkten kaum zu bekommen.... das sind halt doch irgendwie noch alles ein Bisschen Englaender.
So, jetzt aber.
Ah, da faellt mir noch was ein. Wieso sind die Textupdates immer ein paar Tage hinterher? Ganz einfach. In einigen Campingplaetzen gibt es eine Internet-Station, in den anderen nicht. Mit den Jungs in ein Internet-Kaffee zu haengen (wie wir es jetzt trotzdem machen) ist ziemlich nervenaufreibend... und Bilder uploaden kann man in den meisten Campings leider nicht.
Also, letzter Versuch. Der typische Morgen in einem Campervan:
Einer der Jungs, meist ist es Nicola, krabbelt zu uns ins Bett und beendet die Nachtruhe durch unaufflaelliges herumgewaelze. Dann wird aufgestanden, Morgentoilette gehalten und gleich mit Sunblocker eingecremt. Dann gibt'g Fruehstueck. Toastbrot (was anderes ist schwer zu finden), Cornflakes, Joghurt, Kaffee, ... halt ein typisches Schweizer Zmorge. Dann wird der ganze Ramsch in der Karre verstaut. Alles muss festgezurrt und eingepackt werden, sonst fliegt's rum. Gas abdrehen, Wassertank fuellen, Dreckwasserschlauch abhaengen, Stromkabel weg, Tische und Stuehle einpacken. Und los.
Die Fahrt nach Byron-Bay war eher unspektakulaer. Schoene Landschaft, wie immer. Einfach traumhaft.
Sobald man nach Byron-Baz selber kommt, merkt man schon, dass da alles etwas anders tickt. Byron-Bay ist das Mekka fuer alle Jungen, Junggebliebenen, Esoteriker, Heilmasseure, Hare-Krishnas, Surfer, Moechtegern-Surfer, Strandjogger, Saufbolde, Durchgeknalltenund Ausgeklinkten. Also ideal fuer uns, als Familie.
Der Camping dort war einfach toll. Direkt am Meer, direkt im Zentrum und direkt unter der Sonne. (Das einzige, was unser Super-Duper-Delux-Campervan naemlich nicht hat, ist ein Sonnendach. Dafuer einen Sonnenschirm, der jedoch ohne Staender.... ja aehm, also nein, ich... wie soll ich das jetzt korrekt benennen. Fuss? Ja, ohne Fuss. Alles klar?) Und was denkt ihr? Ist es in Australien einfach einen Plastik-Staen... aehm Fuss (fuer einen Sonnenschirm) zu kaufen? Muesste man doch meinen. Doch nix, da. In saemtlichen Laeden gabs das nicht. Hoechstens eine massive gusseiserne Variante.
Zurueck nach Byron-Bay. Daniela hat dann Siesta gehalten und ich bin mit den Jungs an den Strand. 3 Mal duerft ihr raten, was wir dort gemacht haben. Nein, Keine Sandburg. Nein, nicht den Strandschoenheiten nachgeschaut (...obwohl...), genau, wir sind in den Wellen gehuepft bis... bis die erste Qualle kam. Wir hatten Glueck. Uns hatte keine erwischt.
Gegen Abend, sind wir dann noch lecker Thai essen gegangen. (Das macht langsam richtig Spass mit den Jungs.) Nicola hat das Resti ausgesucht (echt jetzt).
Dann zeitig in die Pfanne und schlafen. So viel Sonne macht muede.
Zu den Bildern
Gerne wurde ich euch mehr Bilder zeigen, doch da gibt es 2 Probleme.
1. Kann ich nicht an jedem Terminal uploaden (ihr solltet diese Kompis hier mal sehen), denn die Bilder muessen noch massiv verkeinert werden. Ich kann schlichtweg keine Bilder von 3 und mehr GB hochladen.
2. Fotographiere ich viel im RAW-Format. Diese Bilder muss ich erst mit einer speziellen Software umwandeln.
3. Funktioniert das updaten mit dem Handy leider nicht, weshalb ich auch so gut wie keine Bilder mit dem Handy (die eigentlich die richtig Groesse haetten) mache.
Aber ich gebe mein Bestes. Und vll machen wir heute noch ein schoen kitschiges Familienbild. ;)
The quest of the Feather-Rhino
Im Jahre des Herrn 1992, zogen Adi und Rolf aus, um die Feather-Rhinos zu finden. Jahr fuer Jahr kreuzten die beiden Mutigen Bahnfahrer durch Europa. Drei solcher "Feder-Zuege" blieben ohne Erfolg. Nun, am anderen Ende der Welt, ist es mir endlich gelungen, das Raetsel um die sagenumwobenen Feather-Rhinos zu loesen. Ein einzelnes Exemplar fand ich nahe Arrawarra. Ob eine ganze Kolonie oder nur noch ein letztes dieses Wesen existiert, vermag ich nicht zu sagen.
Adi, fuer Dich: Ein Rhino. Gefedert! ;)


